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Was kostet Google Ads? Budget, Klickpreise und Agenturkosten 2026

Aktualisiert am 6 Min. LesezeitRedaktion FIVE24MEDIA

Google Ads hat keinen Mindestpreis – und trotzdem verbrennen viele Unternehmen Geld. Wie Klickpreise entstehen, wie ihr euer Budget sauber berechnet und womit ihr bei einer Agentur rechnen solltet.

„Was kostet Google Ads?“ ist eine der häufigsten Fragen, die wir im Erstgespräch hören. Die ehrliche Antwort lautet: so viel, wie ihr festlegt – aber ob sich das Geld lohnt, entscheidet sich an ganz anderen Stellen. In diesem Ratgeber zeigen wir euch, wie Klickpreise zustande kommen, welche Preise in der Praxis anfallen und wie ihr ein Budget berechnet, das zu eurem Ziel passt.

Die kurze Antwort

Google Ads hat keinen Mindestpreis und keine Grundgebühr. Ihr bezahlt in der Regel pro Klick auf eure Anzeige und legt selbst fest, wie viel ihr pro Tag höchstens ausgeben wollt. Die Kosten bestehen damit aus zwei Teilen:

  • Werbebudget: das Geld, das direkt an Google geht. Wie viel ein Klick kostet, hängt vom Suchbegriff, eurer Branche, eurer Region und der Qualität eurer Anzeigen ab – von wenigen Cent bis zu über 50 € pro Klick.
  • Betreuung: die Zeit für Aufbau, Tracking, Anzeigen und laufende Optimierung – entweder eure eigene oder die einer Agentur oder eines Freelancers.

Wie Google Ads abgerechnet wird

Jedes Mal, wenn jemand sucht, findet eine kleine Auktion statt. Google entscheidet dabei nicht nur nach dem Gebot, sondern auch danach, wie gut Anzeige und Zielseite zur Suche passen. Diese Qualität fasst Google im sogenannten Qualitätsfaktor zusammen. Das Ergebnis: Wer relevantere Anzeigen und bessere Zielseiten hat, steht oft weiter oben und zahlt trotzdem weniger pro Klick als ein Wettbewerber mit höherem Gebot.

Wichtig für eure Planung: Ihr zahlt meist weniger als euer maximales Gebot, weil sich der Preis am nächsten Wettbewerber orientiert. Und euer Tagesbudget ist ein Durchschnitt. An starken Tagen kann Google bis zum Doppelten ausgeben, über den Monat gerechnet zahlt ihr aber höchstens rund das 30,4-Fache eures Tagesbudgets.

Echte Klickpreise aus dem Keyword-Planer

Wie unterschiedlich Klickpreise ausfallen, zeigt schon unsere eigene Branche. Die folgenden Werte stammen aus dem Google Keyword-Planer (Deutschland, Stand September 2026). Angegeben ist die Spanne, die Werbetreibende bieten, um oben auf der Suchergebnisseite zu erscheinen.

SuchbegriffSuchanfragen pro MonatKlickpreis oben auf der Seite
google ads agentur16.00013,62 € – 62,79 €
sea agentur5.90015,26 € – 51,35 €
google ads betreuung2.10012,26 € – 40,98 €
social recruiting agentur2.6005,72 € – 37,26 €
performance marketing agentur5.9004,26 € – 34,55 €
online marketing agentur24.0003,77 € – 12,29 €
social media agentur36.0003,33 € – 9,22 €
werbeagentur bochum1.7001,53 € – 4,09 €

Zwei Dinge fallen auf. Erstens: Der Preis hängt nicht an der Zahl der Suchen, sondern daran, was ein neuer Kunde wert ist. „Google ads agentur“ wird seltener gesucht als „social media agentur“, kostet pro Klick aber ein Vielfaches – weil ein gewonnener Kunde für Agenturen über Jahre viel Umsatz bedeutet. Zweitens: Regionale Suchbegriffe sind oft deutlich günstiger. Wer lokal verkauft, kann mit kleineren Budgets starten.

Für eure eigene Branche könnt ihr diese Zahlen kostenlos im Keyword-Planer in eurem Google-Ads-Konto abrufen. Das ist der wichtigste Schritt, bevor ihr ein Budget festlegt.

Budget in fünf Schritten berechnen

Statt ein Budget zu raten, rechnet ihr es vom Ziel aus rückwärts:

  1. Ziel festlegen: Wie viele Anfragen, Anrufe oder Käufe braucht ihr pro Monat?
  2. Conversion-Rate schätzen: Wie viele Besucher eurer Zielseite werden zur Anfrage? Wenn ihr keine eigenen Daten habt, startet mit einer vorsichtigen Annahme und prüft sie nach den ersten Wochen.
  3. Klickpreis nachschlagen: Im Keyword-Planer für eure wichtigsten Suchbegriffe und eure Region.
  4. Budget ausrechnen: Anfragen ÷ Conversion-Rate × Klickpreis.
  5. Mit dem Kundenwert abgleichen: Was darf eine Anfrage höchstens kosten, damit sich ein neuer Kunde noch rechnet?

Diese Rechnung zeigt auch, wo die größten Hebel liegen: Eine bessere Zielseite, die 7 % statt 5 % der Besucher überzeugt, senkt die Kosten pro Anfrage genauso stark wie ein deutlich günstigerer Klickpreis.

Gibt es ein Mindestbudget?

Technisch nicht. Praktisch braucht Google Ads aber genug Klicks und Conversions, um zu lernen, welche Suchen und Anzeigen funktionieren. Reicht euer Budget nur für eine Handvoll Klicks am Tag, verteilt es nicht auf viele Kampagnen und Themen. Bündelt es stattdessen auf wenige, kaufnahe Suchbegriffe – etwa „[Leistung] + [Stadt]“ – und erweitert erst, wenn die ersten Anfragen zuverlässig kommen.

Auch automatische Gebotsstrategien wie „Conversions maximieren“ arbeiten deutlich stabiler, wenn regelmäßig Conversions eingehen. Mit sehr kleinen Budgets ist ein manuell kontrollierter Start oft die bessere Wahl.

Was eine Google Ads Agentur kostet

Zum Werbebudget kommt das Honorar für die Betreuung. Die gängigen Modelle sind dieselben wie bei Social-Media-Agenturen:

  • Monatliche Pauschale: planbar, mit klar beschriebenem Leistungsumfang.
  • Prozent vom Werbebudget: wächst mit dem Budget mit. Achtet auf Mindestgebühren und darauf, dass die Agentur keinen Anreiz hat, einfach mehr auszugeben.
  • Einmaliges Setup: für Kontostruktur, Tracking und die ersten Kampagnen – oft zusätzlich zur laufenden Betreuung.

Worauf es beim Vergleich ankommt, haben wir ausführlich im Artikel Was kostet eine Social Media Agentur? beschrieben – die Fragen gelten für Google Ads genauso. Die wichtigste davon: Gehören Werbekonto, Tracking und Daten euch? Die Antwort sollte immer Ja lauten.

Freelancer oder Agentur?

Ein erfahrener Freelancer ist oft günstiger und für ein einzelnes, überschaubares Google-Ads-Konto eine gute Wahl. Eine Agentur lohnt sich eher, wenn mehrere Kanäle zusammenspielen sollen – etwa Google Ads für die Nachfrage und Meta oder LinkedIn für neue Zielgruppen –, wenn regelmäßig neue Anzeigen und Landingpages entstehen müssen oder wenn eure Kampagnen auch im Urlaub und bei Krankheit weiterlaufen sollen. Unabhängig davon gilt: Entscheidend ist die Person, die euer Konto tatsächlich betreut – fragt gezielt nach ihrer Erfahrung.

Fünf Wege, weniger pro Anfrage zu zahlen

  1. Ausschließende Keywords pflegen: Schaut regelmäßig in den Bericht mit den tatsächlichen Suchanfragen und schließt alles aus, was nicht zu euch passt – zum Beispiel „kostenlos“, „Job“ oder „Ausbildung“.
  2. Region und Zeiten eingrenzen: Zeigt Anzeigen nur dort, wo ihr liefern könnt, und bevorzugt die Zeiten, in denen ihr erreichbar seid.
  3. Anzeige und Zielseite zusammenbringen: Wer nach „Badsanierung Bochum“ sucht, sollte auf einer Seite zur Badsanierung in Bochum landen – nicht auf der Startseite. Das verbessert den Qualitätsfaktor und die Conversion-Rate.
  4. Conversion-Tracking sauber aufsetzen: Ohne gemessene Anfragen optimiert Google auf Klicks statt auf Kunden. In der EU gehört dazu auch der Consent Mode, damit trotz Cookie-Banner genug Daten ankommen.
  5. Auf Kosten pro Kunde schauen, nicht nur pro Klick: Ein teurer Suchbegriff mit hoher Kaufabsicht ist oft günstiger als zehn billige Klicks von Menschen, die nur stöbern.

Fazit

Google Ads kostet so viel, wie ihr festlegt – ob es sich lohnt, entscheiden Suchbegriffe, Zielseite und Tracking. Rechnet euer Budget deshalb vom Ziel aus rückwärts, startet fokussiert und erweitert, sobald die Zahlen stimmen. Ob Google Ads oder Social Ads für euch der bessere Start ist, lest ihr im Vergleich Google Ads oder Meta Ads?

Ihr wollt wissen, welches Budget für euer Ziel realistisch ist? Als Google Ads Agentur aus Bochum rechnen wir es im kostenlosen Erstgespräch gemeinsam mit euch durch – mit echten Klickpreisen für eure Suchbegriffe.

Lasst uns über euer Wachstum sprechen.

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir auf eure Ziele, eure Kanäle und euer Budget – und sagen euch ehrlich, wo die größten Hebel liegen. Ohne Verkaufsdruck, dafür mit einer klaren Einschätzung.

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